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    Unser Restaurant "Der Mönchshof" finden Sie in der Soester-Innenstadt am oberen Ende der Fußgängerzone in Richtung Bahnhof. Im Sommer können Sie direkt vor dem Lokal im windgeschüzten Biergarten eine kleine Pause einlegen, oder die Köstlichkeiten des Hauses verspeisen.

  • Richten Sie Ihre Feierlichkeiten in unseren gemütlichen Räumlichkeiten aus. Gerne erstellen wir ein unverbindliches Angebot zu Ihren Menüwünschen. Anfragen können Sie per Email, oder bei Ihrem nächsten Besuche stellen oder erfragen. Wir freuen uns auf Sie.

  • Die Otto Modersohn-Ecke
    Nur einer von vielen gemütlichen Plätzen im Mönchshof, benannt nach dem Künstler Otto Modersohn, dessen Geburtshaus der Mönchshof ist.

Geschichte

Um 1900 wusste niemand von Soest. Vielleicht nicht einmal die Soester. Dann wurde unvermutet um 1900 Soest wieder ins Blickfeld der Kundigen und Interessierten gehoben, als Maler wie Rohlfs und Nolde nach Soest kamen, als der im ersten Weltkrieg früh gestorbene Wilhelm Morgner hier schufen, von der Mitwelt nicht erkannt, heute zu den Malern des soestischen Expressionismus zählend.

Mitbegründer der weithin bekannten Künstlerkolonie in Worpswede wurde Otto Modersohn (in Soest geboren, zeitweilig im Schatten seiner Frau Paula Modersohn-Becker).

Seit jenen Tagen, da die Maler den Zauber dieser Stadt in die Farben ihrer Bilder bannten, da Wilhelm Pinder aufrief, Soest zum Nationaldenkmal erklären zu lassen, ist eine der geschichtsträchtigen Städte Deutschlands weithin bekannt geworden. Und wer seither in ihren Mauern weilte, konnte sich dem imponierenden Eindruck ihrer Kirchen und Türme, dem stillen Reiz der verschlungenen Gasse und blühenden Gärten nicht entziehen.

Es gibt keine zweite Stadt, in der das Niederdeutsche mit seiner Wucht und seiner Zartheit, seinem irdischen und seinem himmlischen Wesen so zu Gestalt gekommen ist wie in Soest. Über den malerischen Gassen und Dächern der Stadt mit ihren Fachwerkwinkeln und den großen alten Dielen, die aus dem bäuerlichen Draußen in die Stadt gewandert sind, ragt der Turm von St. Patroklus, schwer, massiv drohend mit dem weißen Bleidächern seines Helms und dem seltsam unwirklichen und zugleich bodengebundenen Grün seines Steins. Soest ist die Stadt der grünen Kirchen: fast alle seine Gotteshäuser sin in dem licht-seegrünen Sandstein errichtet, der bei Regenwetter auf der Schlagseite tiefdunkelgrüne Töne annimmt und dem Stadtbild ganz eigene Reize gibt.

Da Modersohn, wie schon erwähnt, in Soest, und zwar in diesem Haus geboren wurde, mag er mit einigen Sätzen Erwähnung finden: "Das stärkste Talent unter den Worpswedern ... Beim Schaffen dieses jungen Westfalen macht das in der Natur Erschaute den rechten Weg vom Auge durch das Herz zur Hand".

Soest liegt in der satten, fetten Börde, darum eine Kornkammer, wie man sie seinesgleichen kaum findet. Unter einem fast immer grauen Himmel, der gleichwohl das Gold der wogenden Ähren kennt.

Es ist das Land des Pumpernickels, des Altbieres und des weißen Korns. Landwirtschaftliche Produkte, aus denen der Pumpernickel gebacken, das Korn gebrannt und das Bier als Altbier (dem Sekt des Steinzeitalters) gebraut wird.

Man sehe auf der Nordseite der Wiese-Kirche die Tafel des Abendmahls, um all die genannten Produkte zu finden, Eine etwas gewagte Darstellung? Die Zisterzienser Mönche Burgunds kennen ein Sprichwort: Wer guten Wein trinkt, der trinkt Gott. Konnte das nicht wohl die Meinung des Theologen, Philosophen und Naturwissenschaftlers Albertus Magnus sein, der das Dominikaner-Kloster nebenan mit gegründet hat und hier schon vor 700 Jahren lehrte?

Textauszug aus dem Prospekt "Maler entdecken Soest"
Quelle unbekannt

Wissenswertes

Wikipedia: Otto Modersohn

Wikipedia: Künstlerkolonie Worpswede

Wikipedia: Dominikanerkloster Soest

Wikipedia: Allerheiligenkirmes

Flickr: Bilderalbum bildschönes Soest von WH@@se

Flickr: Bilderalbum Allerheiligenkirmes Soest